Full text: Teutsche Staatskanzley (Jg. 1799, Bd. 9 (1801))

denn sie wissen, wenn es seyn muß, auch ehren¬ 
voll zu sterben. Wütriche werden nur unsern 
Muth bis zur Verzweiflung stählen. Es hängt 
nur von Ihnen ab, uns in Ruhe zu lassen. 
Zwingen Sie uns aber zum Kampfe, so werden 
wir als teutsche Männer kämpfen, und erliegen 
wir, so werden Welt und Nachwelt unsre Asche 
segnen, und den Namen unserer Mörder mit 
Abscheu und Flüchen bedeken. Welt und Nach= 
welt, und ein gerechter Gott wird zwischen Ihnen 
und uns richten!" 
V. Unterhandlungen über Waffenstillstand und | | 
Frieden. 
Es ist zwar sehr wahrscheinlich, daß am Ende | 
des Jahrs 1799. von dem neuen französischen 
Gouvernement auch dem Wiener Kabinet auf 
ähnliche Art Friedensanträge gemacht worden sind, 
wie dem Grosbrittanischen Hofe, welcher bekannt= 
lich in einem von dem ersten Konsul Bona¬ 
parte unmittelbar an den König selbst erlas¬ 
senen Schreiben vom 5. Nivose (26. Dec. 1799.) 
aufgefordert wurde, zu einer allgemeinen Pacifi= 
kation die Hände zu bieten. (*) Wenigstens 
nahmen damal alle Zeitungen für entschieden an, 
daß eine ähnliche Aufforderung auch an den Wie= 
ner¬ 
(*) Da diese Aktenstüke gar keinen Bezug auf Teutsch= 
land und das Haus Oestreich haben, so können 
sie hier keine Stelle einnehmen. 
Max-Planck-Institut für
	        
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