Full text: Teutsche Staatskanzley (Th. 5 (1784))

der Panisbriefe. 
bei ich mich nicht aufhalten will, „beruhete 
„bisher auf Säzen, welche aus den vorgefun= 
„denen Beispielen abgezogen wurden. Man 
„baut sich daraus Hypothesen. — Sofern nun 
„diese Säze auf Urkunden beruhen, mögen 
„sie als Thatsachen gelten: aber auf eine oder 
„etliche wenige Urkunden das ganze Gebäude 
„aufrichten zu wollen, wäre zu gewagt. Denn 
„um solches zu bewerkstelligen, wäre durchaus 
„nöthig, von jedem einzelnen Kloster und je¬ 
„dem dahin gerichteten Panisbriefe die Ge¬ 
„schichte zu wissen, mehrere dergleichen Ge¬ 
„schichte zusammenzuketten und erst alsdenn die 
„Säze daraus herzuleiten. c). Kann aber diß 
„wegen Mangel der Urkunden nicht geschehen, 
„so hat jede neue Hypothese Hofnung, wohl 
„aufgenommen zu werden: und von dieser 
„Hofnung belebt, will ich die meinige vorle¬ 
„gen." 
Diese Hypothese , 
auf welcher die ganze 
Abhandlung beruht, geht dahin: das Recht, 
Panisbriefe zu ertheilen, sey mit dem Recht 
der 
A 3 
selbst wünsche, daß mehrere Urkunden zum Por¬ 
schein kommen mögten. 
4) 6. 5 und 6. S. 5. und 9. 
Max-Planck-Institut für
	        
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