Full text: Teutsche Staatskanzley (Th. 39 (1800))

eines Weihbischoffs in Freisingen. 319 
2) Was insbesondere von demjenigen, so in 
sothaner Wahlverein §. 29. puncto suffraganea- 
tus Frisingensis vorkommt, zu halten sey?*) 
3) Wie weit Ihro päbstl. Heiligkeit in præ- 
judicium der teutschen Erz= und Hochstifter 2 
statuto, und dem dißfalls geleisteten juramento 
episcopali per statuta præescripto dispensiren 
könne?**) 
4) Und sofern derlei päbstl. Dispensation wirk¬ 
lich Plaz finden, sohin solche das seit 100 Jahren 
bestandene Statutum und die dißfalls eingegange¬ 
ne Wahlverein aufheben sollte, ob nicht in solchem 
Fall ein hochwürdiges Domkapitel auf die uralt 
und vormals mehrere Jahrhunderte bestandene 
Gewohnheit und Stiftsverfassung, vermög welcher 
ein zeitlicher Weihbischoff zu Freisingen einiges 
X 2 
Dom= 
Aber eben diese ganze Ausführung, welche über 4 
Bogen einnimmt, ist es, die das Domkapitel, bei 
der Mittheilung an die anderen Kapitel, hinweg zu 
lassen räthlich erachtet hat. 
) Der Verfasser hält dafür, daß dieser Artikel de | | 
Wahlverein, als in statuto antiquo ex justis causis 
salubriter introducto begründet, nicht als ungiltig ver¬ 
worfen werden könne. 
**) Unter Beziehung auf die Kaiserl. Wahlkapitulation 
Art. XIV. §. 1. wird die päbstliche Dispensation für 
ungiltig angesehen. 
Max-Planck-Institut für
	        
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