Full text: Teutsche Staatskanzley (Th. 39 (1800))

eines Weihbischoffs in Freisingen. 317 
ausgabe in Fol. veranstaltet. Diese scheint 
jedoch nicht für das grössere Publikum, sondern 
nur zum Gebrauch des Domkapitels bestimmt, und 
daher auf eine sehr geringe Anzahl eingeschränkt 
worden zu seyn. Wenigstens versichert Maler 
in einer=seiner Widerlegung am Ende S. 133. 
beigefügten Nachricht, daß ihm ein Exemplar von 
diesem Responso juris nur auf 8 Tage mitgetheilt 
worden sey, und daß er auf seine Nachfrage nach 
demselben in Freisingen die Antwort erhalten habe, 
daß davon nur 50 Exemplare abgedrukt, und sol= 
che an die übrigen Domkapitel Teutschlands ver= 
schikt worden seyen, auch jeder Kapitular in Frei= 
sing nur ein Exemplar erhalten habe; und daß 
mian selbst um den Preis von 6 Dukaten kein 
Exemplar davon in Freising würde haben können. 
Die an die Domkapitel versandten Exemplare sol= 
len (nach der Note 3. S. 7.) sogar mangel¬ 
haft mitgetheilt, und die ganze Beantwortung 
der ersten Frage in denselben weggelassen worden 
seyn. „Das Domkapitel in Augsburg," sagt 
Maler am ang. O. „hat sich dadurch beleidigt 
„gefunden und in der Rükantwort geäusert, daß 
„selbes wegen des zwischen ihm und dem Dom¬ 
„kapitel in Freising bestehenden Konfraternitäts¬ 
„statut allerdings kein mankes Impressum erwär¬ 
„tiget hätte, und man in Augsburg nicht ge¬ 
„wohnt sei, über eine kastrikte Schrife Antwort 
„zu geben rc." 
X 
Die 
Teutsche Staask. 39. Th. 
Max-Planck-Institut für
	        
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