Full text: Beyträge zu der juristischen Litteratur in den preußischen Staaten (Zugabe 1 (1780))

von der Gerade und dem Heergewette. 15 
per dicta Glossae ad artic. 23 des Weichbildes. 
Denn alle die sich von Spillhalben zugleich 
gesippen moͤgen, die nehmen gleichen Theil an 
der Gerade. 
und ad Art. 25, 
auch sollt ihr wissen, wo zwey zu einem Heer¬ 
gewette sind, da soll der älteste theilen, und 
der jüngere kiesen. 
§. 19. Beylagen X bis Cc. 
Weil nun in successione Geradae et rerum ex- 
peditoriarum sola agnatio ac cognatio attendiret wird: 
so haben die ehelich geborne Kinder mit den unehelich 
gebornen paria jura, wie davon das Praejudicium sub 
Lit. X zur Bestärkung dienet; si modo pater sit cer- 
tus. Hiernächst folget auch, daß ex eadem ratione 
auf die halbe Geburt nicht reflectiret, noch duplicitas 
vinculi consideriret werde, sondern in successione Ge- 
radae Soror uterina cum Sorore germana, et in 
successione heergewettica Frater uterinus cum Fratre 
germano pro dimidia zugelassen werden muͤsse, wenn 
sie im ersten Fall nur ab una matre und im letzten 
Fall ab uno patre abstammen, weil sie sodann simile 
jus cognationis aut agnationis haben. Dergestalt 
ist in der Anlage Y, Z, Aa, Bb erkannt, obgleich 
die Belehrung des Stadtgerichts sub Ce beygebracht 
worden. 
V. De 
Max-Planck-Institut für
	        
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