Full text: Wetzlarische Beyträge aus der Reichs-Praxi dasigen Höchsten Reichs-Gerichts (Bd. 1, Th. 2 (1763))

und Feld=Messung, und in wiefern rc. 9 
utriusque Domini Jurisdictionalis geschehen 
sollen. 
Weilen nun dieses in gegenwaͤrtigem Casu 
nicht geschehen; so ergieng den 23ten Decembris 
1740. die Urthel, die Messung derer Steuerba¬ 
ren Bauren-Guͤther zu Monsheim, inclusive 
derer, so Klagerin davon an sich gekaufft, belan- 
gend: Daß beklagtem Graͤflichen Theil nicht 
geziemet, noch gebuͤhret, mit Adbibirung des 
dortigen Gemeinschafftlichen Schultheissen, 
und Gerichts, auch eines besondern Feld¬ 
Messers dergleichen Messung mit neuer Be¬ 
forchung und Stein-Setzen einseitig, und 
ohne der Klaͤgerin Concurrentz und Einwilli¬ 
gung gegen Inhalt des Vergleichs (4. vor¬ 
zunehmen, sondern daran zu viel und un¬ 
recht gethan; Dahero diese einseitig vorge¬ 
nommene Messung als null und nichtig zu 
declariren, und Klagerin bey dergleichen Feld¬ 
Messung kuͤnfftig mit zuziehen, wie nicht¬ 
weniger die Gemeinschafftliche Schultheiß 
und Gerichte, nebst dem Feld-Messer in bey¬ 
derseits Gerichts-Herren Nahmen dazu zu 
bestellen, auch Letzterer utriusque nomine zu 
beeydigen seye. 
Es bleibet jedoch dem Herrn Beklagten 
als Landes=Herrn, bey einer noͤthig=finden= 
den generalen Land=Messung, auch alle 
Steuerbare Guͤther zu gedachtem Mons¬ 
heim ohne der Klagerin, oder des dortigen 
Mit-Gerichts-Herrn Concurrentz und Ein¬ 
willi= 
A5 
Max-Planck-Institut für 
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