Full text: Wetzlarische Beyträge aus der Reichs-Praxi dasigen Höchsten Reichs-Gerichts (Bd. 1, Th. 2 (1763))

und Feld=Messung, und in wiefern rc. 
gleichen von Graͤntz-Steinen eines Nachbars re¬ 
spectu des andern verstanden werden koͤnnen, 
daß es also das Ansehen haben koͤnte, wann et¬ 
wa in Vergleichen von Feld-Messung und Stein¬ 
Setzung in genere gesaget wird, daß auch die 
Land=Messung dem Landes=Herrn nicht pri¬ 
vativè zustehe. 
§. 4. 
Gleichwie aber eine solche algemeine Aus¬ 
legung Contrahenten unmoglich in die Gedan¬ 
cken kommen kan, und der Superioritati viel zu 
nachtheilig fallen wuͤrde, also wurde auch in un¬ 
tergebenem Fall die Feld-Messung nur bloß von 
einer Dorff- und Acker-Messung in Monsheim 
verstanden, hiernaͤchst aber auch Differentia spe¬ 
cifica, welche sich unter einer Land- und Dorff¬ 
Messung befindet, festgesetzet. 
Die Land=Messung wird auf Befehl eines 
Landes=Herrn deswegen vorgenommen, daß er 
sehen moͤge, ob ein-oder anderes Dorff, Flecken 
oder Stadt, gegen den andern mit Ansetzung der 
Beet, Schatzung und Steuern pragravirt seye, 
oder nicht, damit in dem ordentlich zu errichten¬ 
den neuen Catastro nach der Sache befinden, dem 
einen Ort sein Steuer-Fuß vermehret, dem an¬ 
dern aber vermindert, und eine durchgehende 
Gleichheit unter denen Landes-Unterthanen ge¬ 
halten werden köͤnne. 
6. 
In Casu praesenti nun hatte sich nicht gefun¬ 
den, 
A 2 
Max-Planck-Institut für 
euro
	        
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