Full text: Juristische Zeitung für das Königreich Hannover (Jg. 33 (1858))

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„Detention vermittelten Interesse verletzt hat, — dem 
in der Vorklage erhobenen interdicte quod vi 
aut clam unterliegt, sofern nur der Beklagte bei 
jener Umpflügung den Widerspruch des Klägers 
befürchten mußte; 
In Erwägung, daß diese letztere Thatsache als 
vorhanden angenommen werden muß, wenn der 
Kläger, wie er behauptet, der Beklagte aber leugnet, 
gegen den Beklagten, in Erwiderung auf die von 
letzterem um Michaelis 1856 vorgenommene Kün¬ 
digung des, der obigen Grundstücke halber bestehen¬ 
den Pachtverhältnisse, die Behauptung einer ihm 
von dem Beklagten eingeräumten Verlängerung des 
Pachtverhältnisses aufgestellt hat; 
In Erwägung daher, daß der principalen Be¬ 
rufungsbeschwerde des Klägers, zwar nicht in so 
fern, als derselben dem leugnenden Beklagten 
gegenüber, eine sofortige Verurtheilung desselben in 
der Vorklage begehrt worden, wohl aber in so fern 
Statt zu geben ist, als der Obsieg des Klägers in 
der Vorklage nicht von dem Nachweise eines dem 
Kläger zuständigen Widerspruchsrechts, gegen das 
Verfahren des Beklagten, sondern von dem Nach= 
weise der Heimlichkeit in diesem Verfahren, folglich 
von derjenigen Thatsache abhängig zu machen ist, 
welche in dem oben vorhergehenden Erwägungs= 
grunde, als die Heimlichkeit im Verfahren des Be¬ 
klagten ergebend, aufgeführt ist; 
In Erwägung u. s. w. (diese Entscheidungs¬ 
gründe betreffen andere, hier nicht in Betracht kom¬ 
mende. Punkte) — 
Vonage 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin
	        
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