Full text: Juristische Zeitung für das Königreich Hannover (Jg. 33 (1858))

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lau Sonwird 
I, der Kläger mit seiner Klage abgewiesen, er könnte 
denn Gegenbeweis vorbehältlich, darthun: n 
Gestalten er mit dem Beklagten dahin sich ver¬ 
einbart, daß dieser ihm das fragliche Land, se 
lange er, der Beklagte und er, der Kläger, 
leben (ja auch seinen Kindern) nicht nehmen 
wolle, 
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wobei bemerkt wird, daß der durch die eingeklam¬ 
merten Worte ausgedrückte Zusatz vom Kläger zur 
Elision (?) der gegenwärtigen Klage nicht mit be¬ 
wiesen zu werden braucht. 
Führt der Kläger diesen Beweis, so soll der 
Beklagte nicht nur mit seiner eventuellen Widerklage 
(die bei dieser Mittheilung unerwähnt geblieben ist) 
abgewiesen, sondern auch verurtheilt werden, pri¬ 
stinum statum wieder herzustellen und sich weiterer 
Gewaltthätigkeiten zu enthalten, auch die dem Klä¬ 
ger verursachten Schäden zu erstatten. 
II. in der Widerklage u. s. w. — 
Nachdem Kläger den ihm auferlegten Beweis durch 
Eidesdelation angetreten und der vom Beklagten accep¬ 
tirte Eid durch den am 12. Februar 1857 verkündigten 
Gerichtsbeschluß normirt worden, nahm der Kläger die 
sofortige Berufung in Verbindung mit der vorbehaltenen 
Berufung gegen das Beweis-Interlocut vom 12. Decbr. 
1856 zur Hand, indem er sich darüber beschwert erachtete: 
1. daß seine Klage, soweit sich dieselbe als inter¬ 
dictum quod vi aut clam darstelle, nicht ohne 
Weiteres als begründet erkannt sei, 
daß ihm nicht wenigstens der Beweis der vis 
aut clandestinitas nachgelassen sei, 
Vonage 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin 
euror
	        
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