Full text: Juristische Zeitung für das Königreich Hannover (Jg. 14 (1839))

— 176. — 
wußtseins, nicht völlige Unfreiheit statt¬ 
gefunden habe. 
Es ist ferner kein Grund vorhanden, anzunehmen, 
daß sich der Zustand des ** seit jener Zeit gebessert 
habe, im Gegentheile müssen wir glauben, daß derselbe 
sich noch in demselben Zustande, wie früher, befinde. 
Das ist unser Urtheil. 
(Schluß folgt.) 
Lesefrucht. 
Was gebricht der üblichen Darstellung unserer heu¬ 
tigen Particular- und Statutar-Rechte: 
Das deutsche Recht mag aber genannt werden ein le¬ 
bendiges Recht in Zuständen (nicht Begriffen); wes¬ 
halb denn auch die wissenschaftliche Darstellung, selbst 
noch von heutigen Territorial= und Statutar=Rechten 
niemand leicht befriedigt, der nicht die Anschauung der 
lebendigen realen Zustande in der Provinz oder Stadt 
damit verbindet. Will man ein solches Recht durch wis¬ 
senschaftlichen Unterricht mittheilen und zugänglicher ma¬ 
chen, so müßte (um mich sogleich einer üblichen Vorstel¬ 
lungsart anzuschließen) etwas von dem, was man Sta- 
tistik zu nennen pflegt, damit verbunden werden, näm¬ 
lich die Darstellung der lebendigen Zustände, mit denen 
das Recht in Verbindung steht, und wodurch es selbst 
erst lebendig wird. 
Aus Schildener, Versuche über deutsche Sinnes¬ 
art mit Beziehung auf deutsches Recht. 1828. 
Gedruckt bei A. Pockwitz in Stade. 
Verlegt von Herold und Wahlstab in Lüneburg, 
Max-Planck-Institut für
	        
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