Full text: Jahrbücher der gesammten deutschen juristischen Literatur (Bd. 23 (1833))

Holtius, Schweppe und Hugo 
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Form zurück sind, liefern die versuchten Ueberse¬ 
tzungen des Hugo'schen Lehrbuches; die durchaus 
misslungene französische wurde alsbald vergessen und 
die lateinische ist noch schwerer zu verstehen, als 
der Urtext, weil der Uebersetzer (gegen den von dem 
Verf. gegenwärtiger Recension ihm ertheilten Rath) 
wörtlich genau das deutsche Original wiedergeben 
wollte. Auch von den letztem Uebelständen abgese¬ 
hen, würde dennoch das an sich treffliche, auf jeder 
Seite Scharfsinn und Tüchtigkeit verrathende Werk 
schwerlich im Auslande Glück gemacht haben, da es 
der ewigen Schul-Klopffechterei wegen jedem nicht 
special in den literarischen Hader der Bearbeiter des 
röm. Rechts und seiner Geschichte Eingeweihten 
nothwendig unverständlich bleiben muss, und, wir 
nehmen keinen Anstand uns frei auszusprechen, Eu¬ 
ropa gegenüber ein etwas kleinstädtisches Ansehen 
hat, eine Sache, die, wer nicht selbst deutscher 
Universitäts-Professor ist, unmöglich begreifen kann. 
Wollten wir nach dem hier nur ganz im Allgemei¬ 
nen vorgezeichneten Massstabe die drei vorliegenden 
Werke messen, so würden wir besser thun, gar 
Nichts zu sagen, und — wozu wir uns unberufen füh¬ 
len, — eine dem hohen Ideale gemässe Rechtsge¬ 
schichte selbst zu schreiben. Wir vertauschen daher 
sogleich den bisherigen Standpunkt mit demjenigen 
der Verfasser und Herausgeber der neuesten Rechts¬ 
geschichten, um der letztem Licht- und Schatten¬ 
seiten so kurz als möglich herauszuheben. 
Nicht ohne grosses Vergnügen reden wir zuerst 
von den historiae juris romani lineamentis des Hrn. 
Prof. 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin
	        
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