Full text: Jahrbücher des Großherzoglich Badischen Oberhofgerichts (N.F. Jg. 1 = Jg. 8. 1833 (1834))

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Jst die Ehefrau 
verbunden, für die Hälfte der von ihrem 
Ehemann während der Ehe gemachten Schulden zu haften, in 
Folge der Errungenschafts=Gemeinschaft? 
Verantwortlichkeit 
des Gewalthabers 
aus einem Versehen oder Vergehen, nach ge¬ 
meinem Rechte. 
Kann ein Amtsrevisor, der bei einem öffent¬ 
lichen Testamente als Zeuge auftritt, für zwei Zeugen gezählt 
werden? Ergänzung 
des Aufsatzes im 7. Theile der oberhofgerichtl. 
Jahrbücher S. 280. 
folg. — 
Defraudationsfall. In wie weit ist 
es als Defraudation zu betrachten, wenn Weine in einem Privat¬ 
keller, der in der Nähe des Wirthschaftskellers sich befindet, un¬ 
veraccist eingelegt werden? S. 291 — 320. 
Wann tritt der Fall ein, daß der Cessionar, in angloger 
Anwendung des L. R. Satzes 1653., wegen einer „drohenden 
Entwährung, den Kaufpreis für eine verkaufte Forderung zurück¬ 
halten darf: 
Entschädigungs=Verbindlichkeit des Verpachters 
eines Gutes gegen seinen Pächter, für geleistete Kriegsfrohnden. 
Kann die durch die Eheordnung §. 49. lit. e. dem unschuldig ge¬ 
schiedenen Ehegatten zugewiesene Quart des ehemännlichen Ver¬ 
mogens, noch jetzt neben den L. R. Sätzen 300. und 301. fortbe¬ 
stehen, oder ist sie durch diese aufgehoben? - 
Rückgriff auf den 
Schenknehmer, wenn in der über das Vermögen des Schenkgebers 
ausgebrochenen Gant, dieses nicht zur Zahlung der Gläubiger 
hinreicht. S. 399 — 432. 
Ist nach dem Badischen Landrechte, eine Klage aus dem soge¬ 
nannten Differenzien=Handel von Staatspapieren zulässig? — Rechts= 
streit über die Auslegung eines Lieferungsvertrags. 
In wie weit 
ist die Form des L. R. Satzes 1325. bei solchen schriftlichen Liefe¬ 
rungsverträgen zu beobachten, wenn sie volle Beweiskraft haben 
sollen? S. 467 — 494. 
III. Gegenstände des peinlichen Rechts. 
Glaubwürdigkeit des Zeugnisses der Forstbedienten bei Wilderei¬ 
verbrechen und Jagdfreveln. 
Vergiftung einer Haushaltung 
durch einen 16 jährigen Burschen. S. 57 
63. 
Tumult, Widersetzlichkeit gegen die Obrigkeit, Aufstand. 
Charakteristische Merkmale dieser Verbrechen. S. 151 — 162. 
Majestätsverbrechen und Hochverrath. — 
Ist das Superarbi¬ 
trium des Medicinalreferenten nothwendig, um bei Verwundungen, 
nach §. 71. des Strafedicts, zu ermessen, ob sie zu den peinlichen 
Verbrechen zu zählen sind? 
S. 215 — 240. 
Muthwillige Tödtung, schwere Verwundung und Beraubung, 
berubt durch einen 17 jährigen Burschen. 
Waarenverfälschung 
nach §. 50. des Straf=Edicts. 
Reicht die Aussage des Vaters 
eines Jnculpaten, verbunden 
mit mehreren Inzichten, hin, um 
gegen denselben das „schuldig 
auszusprechen? 
S. 323 — 346. 
Kindsmord. Fall, wo als rechtliche Milderungsgründe, um von 
der Todesstrafe abzugehen, die Hülflosigkeit der Verbrecherin und 
ihre 
beschränkten Verstandeskräfte vom Oberhofgerichte angenom¬ 
men wurden. S. 435 
440. 
Preßvergehen. Angebliche Ehrenkränkung des Großh. 
Bad. 
Gendarmerie=Corps durch einen Aufsatz in dem Tageblatte, der 
Schwarzwälder." S. 197 - 
506. 
Max-Planck-Institut für 
euopdsche fecntsgescnene
	        
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