Full text: Annalen der preußischen innern Staats-Verwaltung (Bd. 19, H. 1 = Jg. 1835, Jan. - März (1835))

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v. M., wegen Annahme der Gemeinde-Salzseller in den der 
Salzverbrauchs=Kontrolle unterworfenen Kreisen, die Ein¬ 
richtung besteht, daß die anzunehmenden Salzseller jedesmal 
zuvor der Steuerbehörde namhaft gemacht, und nur dann 
bestätigt werden, wenn Seitens der letzteren keine gegrün¬ 
deten Einwendungen gemacht werden, so kann es unter die¬ 
ser Modalität auch ferner dabei bewenden, daß die Ueber= 
tragung der Gemeinde=Sellereien im Wege des Verdings an 
denjenigen erfolge, welcher sich zu dem niedrigsten Verkaufs¬ 
preise für das zu debitirende Salz erbietet. 
Berlin, den 27. Februar 1835. 
Ministerium des Jnnern und 
Ministerium der Finanzen. 
der Polizei. 
v. Rochow. 
v. Alvensleben. 
E. 
Post=Verwaltung. 
56. 
Auszug aus dem General=Cirkulare des Königl. Gene¬ 
ral=Postamts, an sämmtliche Postanstalten. 
Portofreiheit des Schlesischen Kunstvereins in Breslau und des Pom¬ 
merschen Kunstvereins in Stettin. 
1) u. 2) Dem Schlesischen Kunstverein, welcher sich 
in Breslau gebildet hat, (und dem Kunstverein, welcher sich 
in Steitin für die Provinz Pommern gebildet hat), ist auf 
diejenigen Korrespondenz= und Paket=Sendungen, letztere bis 
zum Gewicht von 5 Pfd. posttäglich, welche das allgemeine 
Interesse des Vereins, nicht aber das Privat=Interesse eines 
einzelnen Individui betreffen, die Portofreiheit auf Wider¬ 
ruf und unter der Bedingung bewilligt worden, daß die 
Korrespondenz und die Adressen zu den Paketen entweder 
offen oder unter Kreuzband versendet, und mit dem Rubro: 
„Angelegenheit des Schlesischen Kurstvereins" (oder 
Kunstvereins für Pommern) 
versehen werden. 
Auf Geldsendungen findet diese Portofreiheit keine An= 
wendung. Die betreffenden Postanstalten, bei welchen Sen= 
dungen des gedachten Kunstvereins vorkommen, haben sich 
Max-Planck-Institut für
	        
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