Full text: Beiträge zur Kenntniß der Justizverfassung und juristischen Literatur in den preussischen Staaten (Bd. 12 (1801))

1) daß die Patronen, der Regel nach, alle 
Materialien, an Holz, Steinen, Kalk u. 
dergl. anschaffen sollen, und | | 
2) in Ansehung der Eingepfarrten: 
a) daß die Ackerleute die Fuhren, 
b) die Ackerleute und Kossathen zusammen 
die Handarbeiten thun, und | | 
das Arbeitslohn der Handwerker, un | | 
was 
sonst an Gelde beizutragen sein| | 
möchte, 
zu den Kirchengebäuden (wenn das 
Kirchenvermögen dazu nicht hin¬ 
reichte) in subsidium, 
b) zu den Pfarrwohnungen aber, (oh¬ 
ne Zuschuß aus dem Kirchen=Aera- 
rio) von den Ackerleuten und Kos= 
sathen, jedoch dergestalt, daß g= | | 
gen 1 Ackersmann 2 Kossathen zu 
rechnen, aufgebracht werden müsse. 
Allein der Grundsitzer, deren es zur Zeit der alle¬ 
girten Verordnungen wenig oder gar keine in der 
Kurmark geben mochte, ist dabei keine Erweh 
nung geschehen. 
Die gemeinen Rechte aber nach welchen 
überhaupt nur feststeht, daß vorzüglich die Kir¬ 
chenpatronen und demnächst die Eingepfarrten 
zum Bau und Besserung der geistlichen Gebäude 
beizutragen schuldig sind, geben wegen der Ratae 
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Max-Planck-Institut für
	        
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