Full text: Wetzlarische Nebenstunden (Th. 47 (1764))

IV. Von Ueber=Rheinischen Lehen. 131 
Dasselbe auch 2) bis zu Austrag der 
Sache pro bono immediato zu halten; 
weil es vermoͤge Attestats der Ober-Rheini¬ 
schen Ritterschaft dem Catastro und der Ma¬ 
tricul derselben incorporirt, und von des Va¬ 
sallen Vorfahren zu der Ober-Rheinischen 
Rittertruchen würklich verschätzt worden: 
Non enim implicat, bonum esse imme¬ 
diatum i. e. ordini Equestri incorpo¬ 
ratum, et Feudum mediatum. 
Endlich 3) von Beklagtem Exceptio Fori 
declinatoria niemals opponiret worden. 
§. 5. 
Materialia causae betreffend beruht | 
Cardo totius Causae in Quaest. 
Ob Planig pro feudo Foeminino oder 
Masculino zu halten seye? 
Kläger hielt es pro Foeminino, und be¬ 
rufte sich vornemlich zu Unterstuͤtzung seiner 
Meynung darauf, daß Planig jenseits des 
Rheins liege, cum in istis terris stet prae- 
sumtio pro feudo Foeminino, wo es nicht 
specialiter zu Mann=Lehen verliehen. 
Lehmann bezeuget (d), daß vor Al¬ 
ters Teutschland gegen Abend sich nicht uͤber, 
sondern nur bis an den Rhein erstrecket habe, 
die Lander aber jenseits des Rheins, wo die 
Pfalz und der Flecken Planig liege, zu 
Gallien gerechnet worden seyen; 
Da= 
I 2 
(d) Chron. Spir. P. 2. et 3. 
Max-Planck-Institut für
	        
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