Full text: Wetzlarische Nebenstunden (Th. 33 (1762))

122. Was für Art von Holz unter dem | | 
beschriebene Abnutzungen, referiret 
das 
quæest. Holz selbst im Wald hauen können, und 
wann also dieses ihnen vergönnete Hauen auf 
Reiser hätte restringiret seyn sollen, so hatte 
solches exprimiret werden muͤssen, 3) gehoͤret 
eines theils dieses denenselben accordirte Recht, 
6. Karren Backholz jährlich zu hauen, zu dem 
ihnen competirenden Beholzigungs=Recht, 
wie dann in gedachtem Vergleich gesagt wird, 
daß sie sich auf denen darinn bestimmten 6. Ta¬ 
gen beholzen sollen, und andern theils wird in 
diesem Vergleich deutlich die Art des Holzes, 
welches zu dem Beholzigungs=Recht gehören 
solle, bestimmet, als nemlich, daß es seyn solle 
Urholz, unschädliche Windfälle, die nicht bau= 
lich, Affterzell, doͤrre Staͤmme, die nicht frucht¬ 
bar noch baulich seyen. Von Reisern oder 
Wellen aber wird in beyden Vergleichen mit 
keinem Wort gedacht. Es heißet weiter 4) 
im Vergleich de Anno 1732., daß die denen 
Steinfischbachern, vermoͤge Vergleichs de An- 
no 1546. nemlich zukommende Emolumenta, 
worunter dann die quæst. 6-Karren Backholz 
unstreitig gehören, durch uͤbermaͤßige Verkoh¬ 
lung von denen Wuͤrgesern nicht geschmaͤlert 
werden sollen. Sind aber die denen Stein= 
fischbachern eingeräumte Emolumenta so be= 
schaffen, daß solche durch uͤbermaͤßige Verkoh¬ 
lung geschmaͤlert werden koͤnnen, so folget dar¬ 
aus, daß solche in lauter dergleichen groben 
Holz, als da sind Urholz, Windfälle, die nicht 
baulich sind, rc. bestehen, indem aus Reisern 
und 
Max-Planck-Institut für
	        
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