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candem rationem fuisse et in ceteris rebus; ridiculum namque
esset, tunicae fundum accedere. Ceterum hominis venditioni
quidvis adjicere licet; nam et plerumque plus in peculio est,
quam in servo, et nonnunquam vicarius, qui accedit, pluris
est, quam is servus, qui venit.
Die Aedilen, sagt das Fragment bis zu den Worten „fundum ¬
accedere,“ haben nicht gewollt (ob die Praxis dies annahm
oder das Edict es ausdrücklich vorschrich, lässt sich nicht bestimmen), ¬
dass ein Sclav „ei rei quae minoris esset,“ accedire, ¬
damit nicht das Edict oder das jus civile hintergangen
würde, und Pedius hat bemerkt, dass dies um der dignitas
hominis willen geschehen sei;*) denn sonst müsste dasselbe
von jeder andern Sache gelten, indem es allerdings lächerlich
sein würde, wenn ein Grundstück die Accession eines Kleidungsstückes ¬
sein sollte.
Die Auslegung des Fragmentes gehört zu den schwierigeren. ¬
Edict und jus civile waren einverstanden, dass für Accessionen -
— mit welcher Beschränkung dies zu verstehen sei, ist
bereits bemerkt worden — keine Gewähr hinsichtlich der
Mängel geleistet werde. Edict und jus civile waren aber auch
einverstanden, dass Gewähr für die Mängel der Sclaven zu
leisten sei. Demnach sollten Sclaven nicht als Accessionen
verkauft werden, weil sonst das Edict und das jus civile wären -
umgangen worden,
Allein erstlich hat „accedere“ hier eine beschränkte Bedeutung. ¬
Denn dass ein Sclave mit unter dem für eine andere
Sache verabredeten Kauf konnte begriffen werden, lehrt nicht
nur 1. 32., sondern auch 1. 33. §. 1.
„Si vendita res redhibeatur, servus quoque, qui ei rei
accessit, licet nullum in eo vitium sit, redhibetur.
und endlich l. 34. pr. de contr. emt. vend.
„Si in emtione fundi dictum sit, accedere Stichum servum, ¬
neque intelligatur, quis ex pluribus accesserit, quum de
alio emtor, de alio venditor senserit, nihilominus fundi venditionem ¬
valere constat. Sed Laheo ait: eum Stichum deberi,
quem venditor intellexerit; nec refert, quanti sit accessio, sive
plus in ea sit, quam in ipsa re, cui accedat, an minus; plerasque ¬
enim res aliquando propter accessiones emimus, sicut
quum domus propter marmora, et atatuas, et tabulas pictas
ematur.“
„Accedere“ heisst also in vorliegender Stelle nur so viel
als: nicht nach dem für Accessionen geltenden Rechte, d. h.
in der Maassé verkauft werden können, dass für die Mängel
*) Nach 1. 34. pr. de contr. emt. vend. wird in allen andern Fällen
nicht danach gefragt, ob das Principale oder die Accession das werthvollere -
sei.