Von dem Baue hydraulischer Maschinen. 217
des Wassers; er ist aber größer von A an bis in M,
und kleiner von M bis in D, weil in dem erstern
Raume die Geschwindigkeit des Wassers sich derjenigen =
nähert, welche der Maschine für den gröͤßten Effect ¬
zukoͤmmt, und dieselbe sich in dem andern Raume
von ihr entfernet.
Hieraus siehet man, daß bey einer jeden Höhe,
die man für die Wasserflaͤche in dem Behaͤlter zu Bestimmung ¬
der Dimensionen der Maschine annimmt,
und wenn man blos die Kraft des Wassers in Betrachtung ¬
ziehet, der Effect vom Anfange der Bewegung
an bis zu Ende nothwendig abnehmen müsse. Dieses =
ist eine Unbequemlichkeit, die man nicht heben
kann, weil von dem Puncte A an bis zum Puncte D
die Wassermenge und das Gefälle abnehmen. Man
siehet aber auch, daß in Beziehung auf die Maschine
der Effect sich vermehre oder vermindere, nachdem
sich die Geschwindigkeit des Wassers dem Verhältniße, =
in welchem sie mit den Dimensionen der Maschine ¬
fuͤr den groͤßten Effect stehen muß, naͤhert oder
entfernet. Wenn man nun betrachtet, daß AD so
klein als möglich gegen das gänzliche Gefälle (248)
werden, und der Unterschied zwischen den aͤußern Geschwindigkeiten ¬
sehr klein seyn müsse; so wird man
leicht eingestehen, daß die Abänderungen dieses Effectes ¬
in Beziehung auf die Maschine wenig betraͤchtlich ¬
sind, und daß, da die wesentlichen Elemente die
Wassermenge und das Gefälle sind, man nach diesen
zwo Größen die Dimensionen und den Effect der
Maschine einrichten müsse. Zu diesem Ende muß
man sie messen, wenn sie ihr maximum erreicht haben, ¬
und zugleich darauf Rücksicht nehmen, was wir
(214 und 215) gesagt haben. Diese Größen aber
haben ihr maximum erreicht, wenn die Wasserflaͤche
in
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