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§. 471.
briefe u. a., die vorgeschrieben sind im Pat. cit. §§. 195—200. Spätere
Gesetze haben die gesetzlich zulässigen Fructificationsarten bedeutend erweitert; ¬
der §. 194 Pat. cit. gestattet den Ankauf unbeweglicher Güter,
von Pfandbriefen der galizisch=ständischen Creditanstalt, die Anlegung in
den mit öffentlicher Genehmigung bestehenden Sparkassen5b) und die in
den cumulativen Waisenkassen*); dann wurde noch gestattet der Ankauf
von Pfandbriefen verschiedener unter staatlicher Controlle stehender Banken,
von Pfandbriefen der Österreichisch=Ungarischen Bank als Hypothekenbank'), ¬
von Pfandbriefen der Bodencreditanstalt in Wiens), überhaupt
der mit staatlicher Genehmigung und unter staatlicher Aufsicht ausgegebenen ¬
Pfandbriefe der Hypothekar=, Bodencredit= oder anderer zum Betriebe ¬
von Hypothekardarlehensgeschäften begründeten Anstalten*) und der
von jenen inländischen Eisenbahnen ausgegebenen Prioritätsobligationen,
9. November 1858 R. G. B. Nr. 205,
Genehmigung von Elocierungen der
dazu Instr. v. 24. Juni 1859 R. G. B.
Schätzungswert oder der Ertragswert
Nr. 123, Ges. v. 18. März 1876 Nr. 51
maßgebend? in d. Prag. Jur. Vierteljschr.
R. G. B., Vdg. v. 28. Nov. 1883, be1886 ¬
S. 31 ff.
treffend die Gewährung von Darlehen
5b) Die Einlage in der Sparkasse darf
aus gemeinschaftlichen Waisencassen und
jedoch nur in einem die Summe von
anderen derartigen Cassen (G. Z. 1883
500 fl. C. M. nicht übersteigenden BeNr. ¬
104), Gesetz v. 11. November 1889
trag gemacht werden. Vgl. noch die
Nr. 179; vgl. auch Just. M. E. v.
Just. M. V. v. 24. Febr. 1882 Z. 19545
12. April 1879 Z. 4757, abgeändert
ex 1881 betreffend die Einführung von
durch Vdg. v. 25. August 1889 V. Bl.
Zinsenbücheln zum Bezuge der Zinsen
Nr. 47; Kaserer, Handbuch III S.118 ff.,
von Sparkasseneinlagen, welche für MinFuka, ¬
Studien über cumulative Waisenderjährige -
oder Curanden gemacht sind,
cassen, in d. Not. Ztg. 1883, Nr. 25,
in d. Jur. Bl. 1882 Nr. 16. Nach der
26, 28, 29; 1892 Nr. 26, 28—31, W.
Just. Min. Vdg. vom 16. Juni 1895
Zimmermann, Ein Vorschlag zur ReV. ¬
Bl. Nr. 13 können vinculierte Sparform ¬
des Waisencassenwesens, in d
kassebücher in Händen des Vormundes
Jur. Bl. 1888 Nr. 43, 44, Ungenannverbleiben, ¬
„falls sich aus dessen Eigenter, ¬
Über unsere cumulativen Waisenschaften =
und Verhältnissen keinerlei Becassen, ¬
in der G. H. 1892 Nr. 30,
denken hinsichtlich der gehörigen AufbeMayer, ¬
Zur Organisation der Waisenwahrung ¬
des Einlagebuches ergibt“. Diese
cassen, ebda. 1893 Nr. 36, TakasieVdg. -
entspricht der oben §. 470 Note 8
wicz, Zur Frage der Vormundschaftsvertretenen ¬
Auslegung des §. 229. Durch
pflege in Galizien, in d. G. Z. 1895 Nr. 35
die Vinculierung wird die (sonst jedem InHuber, ¬
über die cumulativen Waisenhaber ¬
mögliche) Behebung der Einlage und
cassen, in den Jur. Bl. 1895 Nr. 50—52,
der Zinsen von der Bewilligung des VorOfner, ¬
die Überschüsse der cumulativen
undschaftsgerichtes abhängig gemacht.
Waisencassen, in d. G. H. 1897 Nr. 16,
Die cumulativen Waisencassen (in
Gass, Die gemeinschaftlichen WaisenNieder= ¬
und Oberösterreich, Böhmen,
cassen und deren Gebahrungsüberschüsse,
Mähren, Schlesien und Galizien) sind
in d. Not. Zeitschr. 1897 Nr. 36—38,
juristische Personen, die einige ÄhnlichW. ¬
Mayer, Eintreibung von Waisenkeit ¬
mit Sparcassen haben; anders Entsch.
cassaforderungen, in d. G. H. 1898 Nr. 12,
Sammlung XXXI Nr. 14664, welche
Mischler, Art. Kumulative Waisendie ¬
in den cumulativen Waisencassen ancassen ¬
im österr. St. W. B. (II S. 1692).
gelegten Barschaften als gerichtliche De2) ¬
Vgl. Fin. Min. Erl. v. 21. Oct.
positen behandelt und dem Caducitäts1855 ¬
Nr. 36 ex 1856.
verfahren (oben I §. 217 a. E.) unter8) ¬
Min. E. v. 1. Juni 1864 Nr. 49
wirft, vgl. auch Derblich in d. Not.
R. G. B.
Zeitschr. 1896 Nr. 22. Sie erhielten
*) Ges. v. 2. Juli 1868 Nr. 93 R. G. B.
ihre Organisation durch das Patent v.