Inhaltsverzeichnis : Vermischte Schriften (5)

Ulpiani  fragm.  ed.  Hugo.
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getroffen  hat,  muß  hierüber  völlig  entscheiden.  Geht
die  Uebereinstimmung  auch  durch  die  übrigen  singulären ¬
  Lesearten  der  ed.  1586.  durch,  so  ist  kein  Zweifel ¬
  übrig;  sollte  auch  das  MS.  viele  Schreibfehler
enthalten,  von  welchen  die  Ausgabe  Nichts  sagt,  so
entscheidet  dieser  Umstand  nach  dem  oben  dargestellten
Plan  der  Ausgabe  keineswegs  gegen  unsere  Hypothese.
Findet  sich  nun  diese  Hypothese  bestätigt,  so  ist  es
gewiß,  daß  nur  eine  einzige  Handschrift  des  Ulpian
das  Mittelalter  hindurch  erhalten  worden  ist,  und
wir  stehen  dann  wieder  genau  auf  dem  Punkte,  auf
welchen  Cujacius  am  Ende  seines  Lebens  die  Sache
geführt  hatte.  Alle  Irrthümer  der  Zwischenzeit  hätte
uns  dieser  durch  zwei  Worte  ersparen  können!
Wir  wenden  uns  jetzt  zur  speciellen  Beurtheilung
der  gegenwärtigen  Ausgabe.  Die  Anordnung  verdient ¬
  das  größte  Lob.  Mit  Recht  hält  der  Herausgeber
die  Titelabtheilung  nebst  den  Rubriken  nicht  nur  für
unächt  und  aus  bloßen  Marginalien  entstanden,  sondern ¬
  auch  für  höchst  unpassend,  welches  erweislich
auch  die  Meinung  des  Cujacius  gewesen  ist,  indem
in  seinen  Ausgaben  (1566  und  1586.)  die  Rubriken
ohne  Zahlen  abgedruckt  sind,  gewiß  aus  diesem  Grunde.
Dennoch  sind  die  bisher  gewöhnlichen  Titel  und  §§.
geblieben,  was  höchst  dankenswerth  ist,  indem  alle
Citate  bei  unsern  Juristen  diese  Abtheilung  voraus¬
            
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