Full text: Fuchs, Jochen: ¬Die bundesdeutschen UNESCO-Projektschulen und ihre internationalen Kontakte und Aktivitäten

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gen wurden; Schüleraustauschbeziehungen existieren insofern also nicht. Die beiden 
Schulen wurden von 275 Schülerinnen und Schülern besucht. 
Was Aktivitäten im Rahmen des UNESCO-Status anbelangt, so konzentrieren sich diese 
auf den Bereich Okologie/Umwelt sowie auf Unterrichtsprojekte zur Friedenserziehung 
und Projekte des interkulturellen Unterrichts. 
Übereinstimmend positiv wird von den Schulen die Umsetzung der diesbezüglich gesetz¬ 
ten Erziehungsziele bezeichnet, als verbesserungsbedürftig eingestuft wird von der einen 
Schule die Unterstützung seitens der Eltern, die andere Schule sieht Defizite in der Offent- 
lichkeitsarbeit. 
Da die beiden Sonderschulen keine internationalen Kontakte aufzuweisen haben, wurden 
von ihnen auch keine Angaben zu den positiven respektive negativen Aspekten derselben 
gemacht. 
Die Begrenztheit der Angaben im Rahmen der Befragung bei den UNESCO-Sonderschu- 
len dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, daß diese beiden Schulen erst kürzlich 
den UNESCO-Status erworben haben. In Anbetracht des Umstandes, daß Sonderschulen 
auch im allgemeinen wenig in diesem Feld zu bestellen haben, in Bremen beispielsweise 
hat keine einzige der 17 Sonderschulen für Lernbehinderte überhaupt internationale Kon- 
takte, lediglich bei den Sonderschulen für sonstige Behinderte finden sich einige, ist die 
Ausdehnung der UNESCO-Arbeit auch in den Sonderschulbereich sehr zu begrüßen und 
es wäre sicherlich von Vorteil, wenn auf dem Sektor der internationalen Beziehungen die 
UNESCO-Projekt-Schulen eine ähnliche Vorreiterrolle im Sonderschulbereich überneh¬ 
men würden, wie sie es auch im Grundschulsektor tun, so daß zumindest mittelfristig ge¬ 
währleistet ist, daß auch im internationalen Bereich eine Integration dieser Schulen statt¬ 
findet.
	        
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