Full text: Scheltz, August: Versuch über den Werth der alten Sprachen und des Studiums klaßischer Literatur der Griechen und Römer

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eingebildete Vortheil der Bequemlichkeit und der 
schnellen Durchsicht abgewogen wird, was kann 
denn noch übrig bleiben zur Unterstützung eines 
der schädlichsten Vorurtheile? So viel von den 
Uebersetzungen. 
Andre gelehrte Hülfswerke, sie mögen nun in 
Auszügen oder Wörterbüchern oder in Samm 
lungen andrer Art bestehen, haben zuerst, wenn 
sie Uebersetzungen enthalten alle Nachtheile dersel 
ben, außerdem aber noch andere, die ihren Ge 
brauch entweder ganz verwerflich, oder nur mit 
großer Behutsamkeit und Einschränkung erlaubt 
machen. Alle Werke dieser Art führen ihrer Na 
tur nach die Materien selbst sehr unvollständig 
aus ob sie gleich sehr vollständig als Register der 
Quellen und in dieser Hinsicht sehr brauchbar sein 
können. So weit aber das Materielle der Wis 
senschaften durch Epitomatoren und Kompitaloren 
blos aforistisch nach gewißer Auswahl und zu 
gewißen Zwecken vereinzelt wird, ist derjenige 
schlecht genug berathen, der sich ausschließlich auf 
sie verläßt. Der individuelle Gesichtspunkt den 
jene bei ihrer Arbeit hatten, ihre Privatansichten 
und Meinungen, ihre Fehlgriffe und Unwißenheit 
Max-Planck-Institut für Bi
	        
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