Full text: Wetzel, Franz Xaver: ¬Die Frau

Das ist jenes Gericht, welches Gott am Anfange der Welt 
über die Menschen gehalten hat. Wie der Tod herrschen wird 
bis an das Ende der Tage, also werden auch bis Ende 
der Zeiten Mühe, Beschwerden und Schmerz des Men¬ 
schen Anteil sein. Alles das ist Strafe der Sünde und 
wird als solche bleiben und lasten auf allen Menschen, 
vom Könige, der auf dem Throne sitzt, bis zum letzten 
Bettler, der hungernd auf der Erde kauert. Arbeit, 
anstrengende und mühevolle Arbeit ist fortan 
das Lebensgesetz des Menschen. 
Oder ist es nicht so? Was sagt die Erfahrung? 
Muß nicht jedermann arbeiten? Kaum hat der Mann 
am Morgen das Haus verlassen, um sein Tagewerk zu 
beginnen, so fängt auch für die Hausfrau die eigent¬ 
liche Thätigkeit an. Die Zimmer sind aufzuräumen, die 
Betten zu ordnen. Da ist zu kehren und zu scheuern, 
zu lüften und zu putzen. Da sind die kleinen Kinder 
zu besorgen; da ist nachzusehen in Küche und Keller, 
in Hof und Stall; da sind den Dienstboten Weisungen 
zu erteilen; da gilt es, die Vorbereitungen zu treffen 
für das Mittagsmahl. Und nach Tisch geht die Arbeit 
wieder von neuem an. Da muß gespült und aufgeräumt 
werden; hier ist etwas in der Wäsche oder Kleidung 
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