Full text: Egger, Augustinus: ¬Der christliche Vater in der modernen Welt

meinen kindlichen Tagen an bis auf diese
Stunde – oft und viel gesündiget habe, – mit
Gedanken, Worten und Werken – und Unter-
lassung vieles Guten: – wie denn solches alles
geschehen ist, – heimlich oder öffentlich, – wis-
sentlich oder unwissentlich, – wider die zehn
Gebote, – in den sieben Hauptsünden, – an den
fünf Sinnen meines Leibes, – wider Gott, –
wider meinen Nächsten – und wider das Heil
meiner armen Seele. – Alle meine Sünden sind
mir leid – und reuen mich von Herzen. – Da-
rum bitte ich Dich demütig, – ewiger, barm-
herziger Gott! – Du wollest mir deine gött-
liche Gnade verleihen – und mein Leben fristen
so lange, – bis ich hier alle meine Sünden möge
beichten und büßen, – deine göttliche Huld er-
werben – und nach diesem elenden Leben die
ewige Freude und Seligkeit erlangen. – Des-
halb klopfe ich an mein sündiges Herz, – und
spreche mit dem öffentlichen Sünder: ‘„O Gott,
sei mir armen Sünder gnädig!“’
Amen.

Zwei Besuchungen des allerheiligsten
Altarssakramentes.

Christus verweilt unter Brotsgestalten im Ta-
bernakel, damit wir fleißig Ihm unsere Liebe und
Verehrung darbringen und in allen Anliegen und

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