Full text: Cramer, Wilhelm: ¬Der christliche Vater wie er sein und was er thun soll

durch euer schlechtes Beispiel gebt ihr gradzu ihnen
Anlaß zum Verderben! Wie werdet ihr's einst vor
dem verantworten, der euch in solcher Huld und zu
eurem eigenen Besten die Kinder, – Seine Kinder
anvertrauet hatte. Wie furchtbar wird einst euer
Gericht, wie schrecklich euere Strafe sein!

Ernst dieser Verpflichtung.

Dem Gesagten zufolge kommt zu den vielfachen
kräftigen Beweggründen zu einem christlichen Leben,
welche der h. Glaube einem Jeden bietet, bei einem
Vater als einer der kräftigsten noch hinzu die Rück-
sicht auf seine Kinder. Es ist eine seiner heiligsten
Verpflichtungen, die sein Heil so fast vor Allem be-
dingt, daß er seine Kinder zu wahrer Gottesfurcht
und Frömmigkeit erziehe, und er kann es nicht, ohne
selbst in wahrer Gottesfurcht und Frömmigkeit befestigt
zu sein. So viele Kinder ihm also der Herr
gegeben hat, so vielfach ist seine Verpflich-
tung zu einem wahrhaft christlichen Leben
erhöhet und verstärkt .

Wohl dem Kinde, dessen Vater dieser Verpflich-
tung nachkommt! Dessen Vater im Vereine mit der
Mutter an dem großen, unendlich wichtigen und fol-
genreichen Werke seiner religiösen und sittlichen Heran-
bildung thätig ist. Der heilsame Einfluß, den die
fromme Mutter auf dasselbe übt, wird auf's Reich-
lichste erhöhet durch die Wahrnehmung, daß auch der
Vater auf Gottesfurcht und Frömmigkeit hält. Nun
ist alles, was es hört, was es sieht, was es erfährt,
christlich, es steht im Einklange mit den Lehren und
Vorschriften des h. Glaubens. Die h. Religion, die
h. Kirche, ihre Lehren, ihre Vorschriften, ihre Weisen,

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