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Im leichten Gegensatz beziehungsweise besser in Ergänzung dazu betont -
Axel noch interaktionsrelevante und klimatische Arbeitsaspekte, so
die seiner Meinung nach schlechte und mangelnde betriebliche Arbeitsorganisation, -
etwa bei der Werkzeugausgabe, die zu einem schlechten
sozialen Klima führe oder die Tatsache, daß der Betrieb jeden Auftrag
annimmt, was oft bei Eilaufträgen zu Stauungen im Arbeitsablauf führt.
Außerdem betont er die Langeweile und Monotonie seiner Tätigkeit bei
hohen Stückzahlen.
Die in den Interviews zum Ausdruck kommende perzipierte Restriktivität -
kann im großen und ganzen als differenziert und umfassend und in ihrer
Gewichtung als realitätsnah bewertet werden. Die Realitätsdistanz, das
heißt die Differenz zwischen objektiver und perzipierter beruflicher
Restriktivität ist bei Axel also minimal.
5.3 Kontrollbewußtsein
Zunächst gebe ich eine komprimierte Zusammenfassung des Interviews
zum Kontrollbewußtsein (5.3.1). Daran anschließend wird dann die Art und
das Profil von Axels Kontrollbewußtsein bestimmt und detailiiert beschrieben -
(5.3.2). Erst im darauffolgenden Abschnitt (5.4) wird Axels Kontrollbewußtsein -
im Hinblick auf seine psychischen Funktionen umd im Rahmen des
integrativen Modells bestimmt.
5.3.1 Strukturierende Textzusammenfassung
Nachfolgend wird das Interview zum Kontrollbewußtsein in komprimierter -
Weise wiedergegeben. Dabei wird ausschließlich die Sicht des Befragten -
wiedergegeben, auch wenn ich bei der Darstellung aus sprachlichen -
Gründen den Indikativ und nicht den Konjunktiv wähle. Wörtliche
Zitate Axels sind in Anführungszeichen gesetzt. Eigene Anmerkungen und