Volltext : Hohner, Hans-Uwe: Kontrollbewusstsein und berufliche Restriktivität

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Im  leichten  Gegensatz  beziehungsweise  besser  in  Ergänzung  dazu  betont -
  Axel  noch  interaktionsrelevante  und  klimatische  Arbeitsaspekte,  so
die  seiner  Meinung  nach  schlechte  und  mangelnde  betriebliche  Arbeitsorganisation, -
  etwa  bei  der  Werkzeugausgabe,  die  zu  einem  schlechten
sozialen  Klima  führe  oder  die  Tatsache,  daß  der  Betrieb  jeden  Auftrag
annimmt,  was  oft  bei  Eilaufträgen  zu  Stauungen  im  Arbeitsablauf  führt.
Außerdem  betont  er  die  Langeweile  und  Monotonie  seiner  Tätigkeit  bei
hohen  Stückzahlen.
Die  in  den  Interviews  zum  Ausdruck  kommende  perzipierte  Restriktivität -
  kann  im  großen  und  ganzen  als  differenziert  und  umfassend  und  in  ihrer
Gewichtung  als  realitätsnah  bewertet  werden.  Die  Realitätsdistanz,  das
heißt  die  Differenz  zwischen  objektiver  und  perzipierter  beruflicher
Restriktivität  ist  bei  Axel  also  minimal.
5.3  Kontrollbewußtsein
Zunächst  gebe  ich  eine  komprimierte  Zusammenfassung  des  Interviews
zum  Kontrollbewußtsein  (5.3.1).  Daran  anschließend  wird  dann  die  Art  und
das  Profil  von  Axels  Kontrollbewußtsein  bestimmt  und  detailiiert  beschrieben -
  (5.3.2).  Erst  im  darauffolgenden  Abschnitt  (5.4)  wird  Axels  Kontrollbewußtsein -
  im  Hinblick  auf  seine  psychischen  Funktionen  umd  im  Rahmen  des
integrativen  Modells  bestimmt.
5.3.1  Strukturierende  Textzusammenfassung
Nachfolgend  wird  das  Interview  zum  Kontrollbewußtsein  in  komprimierter -
  Weise  wiedergegeben.  Dabei  wird  ausschließlich  die  Sicht  des  Befragten -
  wiedergegeben,  auch  wenn  ich  bei  der  Darstellung  aus  sprachlichen -
  Gründen  den  Indikativ  und  nicht  den  Konjunktiv  wähle.  Wörtliche
Zitate  Axels  sind  in  Anführungszeichen  gesetzt.  Eigene  Anmerkungen  und
            
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