Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

IX.
Die heilige Communion und die Familie.

I m sechsten Kapitel des zweiten Buches der Könige wird erzählt, daß einst die Bundeslade drei Monate im Hause des Obededom gestanden habe. Obededom betrachtete dies als ein hohes Glück, hielt das Heiligthum in hohen Ehren und duldete auch nicht, daß Jemand von seinen Angehörigen sich irgend eine Unehrerbietigleit gegen dasselbe zu Schul¬den kommen ließ. Und welches war sein Lohn da¬für? Die heilige Schrift sagt: ‘„Der Herr seg-nete denObededom und sein ganzes Haus." ’

Wenn die Glieder einer christlichen Familie die heilige Communion empfangen, so empfangen sie weit mehr, als das Haus des Obededom aufnahm, etwas viel Kostbareres als die Bundeslade, als alle Heiligthümer des alten Testamentes. Es wohnt dann derjenige in ihrem Herzen, auf welchen der ganze alte Bund hinweist, Jesus Christus, der König aller Könige, der Urheber und Spender aller Gnaden und himmlischen Gaben. Ist nun das Haus des Obe¬dedom gesegnet worden wegen der Aufnahme der

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