Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

loren hat. Darum ist es in unserer Zeit so wichtig, die Familie wieder in christlicher Weise zu heben, sie wieder zu einer Stätte der Gottesfurcht und damit zu einer Quelle des Segens für die ganze Gesellschaft zu machen. Ein sehr wirksames und doch leichtes Mittel dazu ist die Gewohnheit des gemeinschaftlichen Gebe¬tes in der Familie. Diese schöne Gewohnheit herrschte früher fast allgemein in den Familien, auch in den vornehmen, ist aber leider in der neueren Zeit mei¬stens aus denselben geschwunden.. Wir wollen jetzt über diese Uebung eine Untersuchung anstellen und zeigen, wie sie dazu angethan ist, die kostbaren Güter einer Familie zu bewahren und zu vermehren.

1. Wird in der christlichen Familie das gemein-schaftliche Gebet fleißig geübt, so wird dadurch in derselben die Religion erhalten und belebt. Das erste hohe Gut der Familie ist die heilige Reli-gion, der lebendige Glaube. In dem Hause, wo keine Religion herrscht, muß es mit dem Familien-leben traurig bestellt sein. Der göttliche Heiland spricht von einem Manne, der sein Haus auf Sand gebaut hatte, und fährt dann fort mit den Worten: ‘„Da fiel ein Platzregen, es lamen Wasser¬güsse, es wehten die Winde und stießen an jenes Haus und es stürzte ein und sein Fall war groß" ’ (Matth. 7). Ein solches auf Sand gebautes Haus ist die Familie, in der

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