Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

142 
erscholl bei seiner Geburt aus Engels Mund auf 
den Fluren Bethlehems die Botschaft: „Friede auf 
Erden den Menschen, die eines guten Willens sind." 
Und darum war es nach der Auferstehung sein 
Lieblingsgruß: „Der Friede sei mit euch." Diesen 
Frieden wünscht uns Allen auch die heilige Kirche, 
darum spricht sie nach der Taufe: „Gehe in Frie¬ 
den; der Herr sei immer bei dir." Und der letzte 
Segenswunsch der Kirche nach unserem Tode lautet: 
„Er ruhe in Frieden, »Requiescat in pace. 
Diesen Frieden aber wird der Einzelne selten 
besitzen, wenn er nicht in einer Familie aufwächst 
und erzogen wird, die eine Stätte des Friedens ist. 
Darum besitzt der Familienfriede eine hohe Bedeu¬ 
tung für einen jeden Menschen. Um dieselbe noch 
besser zu erkennen, wollen wir jetzt die zweifache 
Frage beantworten: 1. Welche Nachtheile bringt 
das Schwinden des Friedens aus der Familie? 
2. Wie kommt es, daß in vielen Familien kein 
Friede herrscht? 
Eine jede Familie soll eine Stätte des Friedens 
sein. Es gibt ja auf Erden keine Gesellschaft, wo 
die Herzen durch so starke, feste und doch zarte Bande 
mit einander vereinigt sind als in der Familie. 
Schwindet der Friede aus einem Hause, so ist das 
Ostaseungsvoige 
Erzbischöfliche Diözes 
en Panct instune for nunan bevetopne
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer