Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

steckt werden von den vielen bösen Beispielen, die sie allenthalben wahrnehmen werden. Und sollten sie auch das Unglück haben, sich zu verirren und ihrem Gott untreu zu werden, so darf man doch hoffen, daß sie später im Alter zu dem Glauben ihrer Jugend wieder zurückkehren und vielleicht um so eifriger werden, je größer ihre Verirrungen waren. Das Gebet der verstorbenen Eltern, die Erinnerung an einen tüchtigen, glaubensfesten Vater und an eine theuere, liebevolle Mutter, die im Glauben ihr höch-stes Glück fand, der Gedanke an die Gebete, an die frommen Gewohnheiten, an die religiösen Feste und an die reinen, beglückenden Freuden der Jugend, das Alles wird eine große Macht bilden, die mit einer Art sanfter Gewalt das verirrte Kind wieder in die Vaterarme Gottes zurückführt. Sind aber euere Kinder nicht wahrhaft christlich erzogen, sind sie nicht aufgewachsen in einer Familie, wo man das religiöse Leben eifrig Pflegte, sind sie nicht in einer solchen Familie tief befestigt worden in ihren christlichen Anschauungen und Gewohnheiten, dann ist es später fast sicher um ihre Sitten und ihren Glauben geschehen; es sind Gnadenwunder auf Gnadenwunder nothwendig, wenn sie je gute prak-tische Christen, die Hoffnung auf die ewige Seligkeit haben, werden sollen.

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