Metadaten : Keim, Johann H.: Geistliches ABC für die christliche Familie

Macht  und  Würde  des  christlichen  Vaters.
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laufen,  um  Scheidung  zu  erlangen,  sondern  sie  wird,  wie
einst  die  schmerzhafte  Mutter,  unter  dem  Kreuze  ausharren
und  durch  Liebe,  Gebet  und  Geduld  ihren  Mann  auf  bessere
Wege  zu  bringen  suchen.  Die  Liebe  duldet  alles  —  aber
sich  scheiden  lassen  —  nie  und  nimmer.
Glücklich  die  Eheleute,  die  einander  in  echt  christlicher
Liebe  zugetan  sind,  die  sich  gegenseitig  heiligen,  ermuntern,
füreinander  beten,  die  miteinander  arbeiten,  miteinander
leiden  und  sich  und  den  Ihrigen  den  Himmel  verdienen
wollen.  Nur  die  echte  christliche  Liebe  sichert  einen  glücklichen -
  Ehestand.
M
Macht  und  Würde  des  christlichen  Vaters.
Der  Mann  ist  von  Gottes  und  Rechts  wegen  das  Haupt
der  Familie.  Ist  er  nun  ein  Mann  nach  dem  Herzen
Gottes,  ein  Mann,  der  allen  im  Hause  voranleuchtet  durch
seine  Treue  gegen  Gott  und  seine  Kirche,  durch  seine  Treue
in  Erfüllung  seiner  Pflichten,  dann  ist  die  Familie,  deren
Haupt  er  ist,  glücklich  zu  preisen,  dann  ist  aber  auch  der
Segen,  der  von  ihm  über  sein  ganzes  Haus  ausgeht,
unberechenbar.  Soll  die  Familie  christlich  bleiben  und  die
Erziehung  der  Kinder  für  Gott  und  den  Himmel  gesichert
werden,  dann  muß  der  christliche  Vater  sich  vor  allem  wieder
seiner  Macht  und  Würde  bewußt  werden,  mit  der  Gott  ihn
bekleidet  hat.
Wie  einst  Pharao,  der  König  von  Agypten,  den  Joseph
mit  Macht  und  Würde  umgab  und  ihm  auftrug,  für  die
Ernährung  des  ganzen  Volkes  zu  sorgen,  so  hat  auch  der
himmlische  König  den  christlichen  Vater  mit  großer  Macht
Digitalisierungsvorlage:
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Erzbischöfliche  Akademische
Max-Planck-Institut  für  Bildungsforschung
thek  Paderborn  (E
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