Volltext : Phillips, Richard: Über die nächsten Ursachen der materiellen Erscheinungen des Universums

Drittes  Kapitel.
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theilten  Impuls  oder  irgend  eine  Kraft  in  diese  gehoben
wird,  so  wird  er  fortfahren,  sich  in  der  neuen  Richtung
zu  bewegen,  bis  er  seinen  Impuls,  oder  seine  Kraft,  den
Luft=Atomen  in  dieser  Richtung  mitgetheilt  hat,  und
alsdann  wird  er  wieder  den  Bewegungen  der  Erde  und
der  Atmosphäre  allein  unterworfen  seyn.  Da  jedoch
die  Kräfte,  welche  vor  dem  erfolgten  Wurfe  auf  ihn  einwirkten, ¬
  einen  Körper  von  der  Dichtigkeit  eines  Steines
in  dem  Raume,  wo  die  gemeinschaftliche  Kraft  bloß
einen  Körper  von  der  Dichtigkeit  der  Luft  (im  Gleichgewicht) ¬
  umwälzt,  nicht  umwälzen  werden,  so  kehrt
der  Stein  nothwendiger  Weise  zurück,  oder  strebt  durch
einen  Rotations=Kreis  zurück  zu  kehren,  in  welchem
die  gemeinschaftliche  Kraft  ihn  ohne  Störung  anderer
Theile  der  Erdmasse  umwälzen  wird.
Ueberdieß  strebt  die  ungeheure  Orbicular=Kraft  zu
gleicher  Zeit  beständig  dahin,  jeden  Theil  in  der  Richtungslinie ¬
  dieser  überwiegenden  Kraft  zusammenfallen
zu  machen;  und,  da  diese  Richtung  sich  in  der  Ebene
der  Ekliptik  befindet,  so  wird  jeder  Theil  gegen  diese
Ebene  getrieben;  indem  nun  eine  Bewegung  gegen
die  Erd=Achse,  und  die  andere  gegen  die  Ebene  der
Ekliptik  (gleich  einem  Cosinus  und  Sinus)  gerichtet
ist,  so  bewegt  sich  der  Körper  in  ihrer  Diagonale  gegen ¬
  den  Mittelpunkt.
Die  beiliegende  Zeichnung  mit  ihren  Aufschriften ¬
  beleuchtet  diese  Grundsätze.  Sie  stellt  die  drey
verschiedenen  Umstände  dar,  unter  welchen  eine  heterogene ¬
  Masse,  wie  das  Weltsystem,  bewegt  werden
kann;  und  der  bloße  Anblick  der  auf  einander  folgenden ¬
  Figuren  muß  lehren,  daß  der  Fall  der  dichtesten
Körper  gegen  den  Mittelpunkt,  oder  gegen  die  Rich¬
            
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