Drittes Kapitel.
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theilten Impuls oder irgend eine Kraft in diese gehoben
wird, so wird er fortfahren, sich in der neuen Richtung
zu bewegen, bis er seinen Impuls, oder seine Kraft, den
Luft=Atomen in dieser Richtung mitgetheilt hat, und
alsdann wird er wieder den Bewegungen der Erde und
der Atmosphäre allein unterworfen seyn. Da jedoch
die Kräfte, welche vor dem erfolgten Wurfe auf ihn einwirkten, ¬
einen Körper von der Dichtigkeit eines Steines
in dem Raume, wo die gemeinschaftliche Kraft bloß
einen Körper von der Dichtigkeit der Luft (im Gleichgewicht) ¬
umwälzt, nicht umwälzen werden, so kehrt
der Stein nothwendiger Weise zurück, oder strebt durch
einen Rotations=Kreis zurück zu kehren, in welchem
die gemeinschaftliche Kraft ihn ohne Störung anderer
Theile der Erdmasse umwälzen wird.
Ueberdieß strebt die ungeheure Orbicular=Kraft zu
gleicher Zeit beständig dahin, jeden Theil in der Richtungslinie ¬
dieser überwiegenden Kraft zusammenfallen
zu machen; und, da diese Richtung sich in der Ebene
der Ekliptik befindet, so wird jeder Theil gegen diese
Ebene getrieben; indem nun eine Bewegung gegen
die Erd=Achse, und die andere gegen die Ebene der
Ekliptik (gleich einem Cosinus und Sinus) gerichtet
ist, so bewegt sich der Körper in ihrer Diagonale gegen ¬
den Mittelpunkt.
Die beiliegende Zeichnung mit ihren Aufschriften ¬
beleuchtet diese Grundsätze. Sie stellt die drey
verschiedenen Umstände dar, unter welchen eine heterogene ¬
Masse, wie das Weltsystem, bewegt werden
kann; und der bloße Anblick der auf einander folgenden ¬
Figuren muß lehren, daß der Fall der dichtesten
Körper gegen den Mittelpunkt, oder gegen die Rich¬