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sich in den Birnen finden, und aus dem Eiweißartigen
Stoffe des Blutes. Man muß sich einer schwachen Salpetersäure ¬
bedienen, und dieselbe, gegen das Ende der Operation, ¬
wenn sie größtentheils verdampft ist, stark kochen
lassen.
Die Grundlage beinahe aller Fürnisse ist ein Harz.
Einen Körper fürnissen, oder lakiren, heißt: denselben
mit einer Substanz überziehen, welche durchsichtig und glänzend ¬
ist, und den Einfluß der Luft abhält. Harze, in fetten ¬
Olen aufgelöst, geben fette Fürnisse; in riechenden Olen
und in Alkohol aufgelöste Harze, geben feine Fürnisse.
Das Ol verfliegt, und das Harz bleibt auf dem lakirten
Körper zurůck.
Zehentes Kapitel.
Von der Zerlegung der thierischen Theile.
Die thierischen Theile bestehen, eben so wie die vegetabilischen ¬
Substanzen, aus Sauerstoff, aus Wasserstoff und aus
Kohlenstoff. Sie enthalten weder Wasser, noch Ol, noch
kohlengesäurtes Gas, aber wohl die Bestandtheile dieser
Körper. Bei einer Temperatur, welche höher ist als die
Temperatur des kochenden Wassers, verbindet sich der Sauerstoff ¬
mit dem Wasserstoffe, und der Kohlenstoff mit dem
Wasserstoffe; und es entsteht Wasser und Ol. Außerdem
verbindet sich noch der Salpeterstoff mit dem Wasserstoffe,
und daraus entsteht Ammoniak.
Hiemit will ich nicht behaupten, daß gar kein Ol, als
Ol, in den Thieren vorhanden sei. Das thierische Fett ist
allerdings ein Ol, und man kann, in der Kälte, dieses Ol,
durch bloßes Auspressen, aus thierischen und aus vegetabilischen ¬
Theilen absondern. Wenn ich sage, die Thiere und
die Pflanzen enthalten kein Ol, als Ol: so spreche ich nur
von dem brenzligen Ol, von demjenigen Ole, welches sich
in der Destillation erst erzeugt. Die Natur liefert bloß die