Full text: Vitruvius: Des grossen und weltberühmten Vitruvii Architectura

Die zweyte Manier hatte nur zwd Säu-
len, ſie waren aber zwiſchen zween Antes
und alles in einer Linie, und dieſe Antes
oder pfeiler beſchloſſen mit den zwo Säu-
len das vordere des Vorſchopſs oder
Veſtibuls.

64.1.

Die zwey-
te.

Die dritte Art war, daβ wiſchen den
zwo Säulen, die vorn der Faciata den
Vorſchopf beſchloſſen, noch zwo anvere
innerhalb deſſelben ſtunden. Dieſe Säu-
len, ſo inwendig ſtunden, waren nicht ſo
dick, als die andere Faciata, obgleich ſelbi-
ge von einer Höhe waren. Damit ſie
äber von gleicher Dicke mit dem äuſſeren
zu ſeyn ſcheinen möchten, ſo machte man
ihre Canäle oder Aushöhlungen in gröſſe-
rer Anzahl, und deren biβ acht und zwan-
zig auch zwey und dreyβig, wenn die äuſ-
ſere vier und zwanzig hatten. Das ge-
ſchahe aber darum, damit man inwendig
mehr Raum und platz bekam. Dieſe
Tempeln hatten dieſes annoch beſonder,
daβ der vordere Theil des Veſtibuls oder
Vorſchopfs mit Marbel oder Schreiner-
Arbeit geſchloſſen war, welche von einem
Ante oder pfeiler des Ecks, biβ zur näch-
ſten Säule gieng, und von dieſem Ante
wieder zur andern Säule, endlich aber von
dieſer Säule biβ zum andern Ante.

64.1.

Die drit-
te.
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