Full text: Adams, George: Versuch über die Elektricität

Man ſtecke ein Stück Eiſen auf einen Kork, und
ſetze den Kork auf Waſſer, ſo wird das Eiſen auf eine ſehr
beluſtigende Art vom Magnete angezogen, und folgt dem-
ſelben überall nach.

Auf dieſen Grundſatz hat man viele ſinnreiche und
unterhaltende mechaniſche Kunſtſtücke gebaut. Man kann
z. B. kleine Schwäne verfertigen, welche auf dem Waſ-
ſer ſchwimmen, und die Tagesſtunde angeben.

Man ſtelle einen Magnet auf ein meſſingenes Sta-
tiv, und halte das Ende einer kleinen Nadel gegen denſel-
ben, das andere Ende halte man durch einen Drath, da-
mit ſich die Nadel nicht ganz an den Magnet hängen kön-
ne, ſo wird man die Nadel auf eine ſehr angenehme Art
in der Luft ſchweben ſehen.

Man hänge einen Magnet unten an die Schale ei-
ner Wage, und lege in die andere Schale ſo viel Gegen-
gewicht, als nöthig iſt. Nun halte man ein Stück Eiſen
gegen den Magnet, ſo wird er ſich ſogleich ſenken, und an
das Eiſen hängen, wenn der Abſtand deſſelben nicht all-
zugroß iſt. Man hänge dann das Eifen anſtatt des
Magnets an die Wage, und bringe den Magnet dagegen,
ſo wird das Eiſen herabſinken und ſich an den Magnet
hängen.

275. Man kann die Kräfte oder Eigenſchaften des Mag.
nets dem Eiſen und Stahle mittheilen.

Eine Beſchreibung der verſchiedenen Methoden, wel,
che man vorgeſchlagen hat, um dem Eiſen oder Stahle
die Eigenſchaften des Magnets mitzutheilen, würde allein
einen ganzen Band ausfüllen. Ich will daher bloß zwo
allgemeine und gute Methoden anführen, welche meines
Erachtens zu allen gewöhnlichen Abſichten hinreichend
ſind.

1) Man ſtelle zween magnetiſche Stäbe A B, Fig. 100 ſo, daß das nördliche oder gezeichnete Ende des einen,

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