Full text: Bošković, Ruđer Josip: Roger Joseph Boscovich, der Gesellschaft Jesu Priesters, und öffentlichen Lehrers der Mathematik auf der hohen Schule zu Pavia Abhandlung von den verbesserten Dioptrischen Fernröhren, aus den Sammlungen des Instituts zu Bologna

Von verbeß. Fernröhren. lenden Straalen nicht wiederum verſammlen,
ſondern aus einander werfen. Man kann zwar
vermittels obiger Formel, wenn man ſie nach
der Katoptrik einrichtet, auch in dieſem Falle
den halben Durchmeſſer der Fläche finden, wenn
man die Größe der Zerſtreuung abmißt: allein
in eben dieſem befindet ſich eine nicht geringe
Beſchwerde. Wir wollen ſi@ in möglicher Kürze
unterſuchen.

118. Man ſetze, A M ſey ein aus dem
Mittelpankte S beſchriebener Circulbogen (Fig. 9
Tab. I); A S die Achſe, auf welche M X ſenk-
recht, wie auch B D auf der convexen Seite
des Bogens, fällt; m M ſey ein aus dem Mit-
telpunkte des Sonnentellers mit der Achſe
parallel einfallender Straal, der nach M h
zurücke @rallet, und mit ſeiner Verlängerung
M H eine gerade Linie macht: er ſchneidet bey-
nebens BD in h, und macht mit dem verlängerten
halben Durchmeſſer S M s den Winkel h M s
mit s M m gleich. Ueber dieß ſey C M ein von
dem unterſten Punkte des Sonnentellers kom-
mender Straal, alſo, daß der Winkel C M m
den halben Sonnendurchmeſſer ausmache: dieſer
werde nach M D zurücke geworfen, und ent-
halte mit M h einen Winkel, der mit C M m
gleich iſt: M E ſey endlich die Verlängerung
des D M. Es iſt klar, daß B h der halbe
Durchmeſſer jenes Circuls ſey, auf welchen
alle aus dem Mittelpunkte der Sonne einfal-
lende Straalen von der erhabenen Fläche zu-
rücke geworfen werden, zu welchem man doch
den Ring, deſſen Breite h D iſt, hinzu ſetzen
muß, damit man den Circul bekomme, auf

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