Full text: Bošković, Ruđer Josip: Roger Joseph Boscovich, der Gesellschaft Jesu Priesters, und öffentlichen Lehrers der Mathematik auf der hohen Schule zu Pavia Abhandlung von den verbesserten Dioptrischen Fernröhren, aus den Sammlungen des Instituts zu Bologna

Von verbeß. Fernröhren. annehmen kann, in welchen, wegen b = - a,
und d = - c, 1 f = 2 a , und 1 g = 2 c ,
mithin g : f = a : c; ſo hat man folgenden
Lehrſatz: die aus der Brechung entftehende
Abweichung zweyerley Gattungen der Straa-
len wird durch zwey Gläſer verbeſſert, derer
das eine (wenn man für ſie gleichgültige mit
gleichen Flächen annimmt) ein beyderſeits er-
habenes, das andre aber ein beyderſeits hohles
iſt, und ihrer Flächen halbe Durchmeſſer ſich
wie die Farbenzerſtreuung verhalten.

83. Die Gleichung d M g + d m f = 0
giebt uns 1 g = - d m d M X 1 f . Wenn wir
Uns dieſes Werthes in der Formel 1 R = M - 1 g
+ m - 1 f + 1 p gebrauchen, wird ſelbe 1 R
= [(m-1) - d m d M (M - 1)] 1 f + 1 p =
d m f ( m - 1 d m - M - 1 d M ) + 1 p . Wäre nun
allezeit m -1 d m = M - 1 d M , wie es Newton
glaubte, würde in dem zweyten Gliede der
Gleichung alles, bis auf 1 p , verſchwinden, und
allein 1 R = 1 p übrig bleiben. Aus welchen
man erſieht, daß es nicht möglich wäre, die

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