Full text: Bošković, Ruđer Josip: Roger Joseph Boscovich, der Gesellschaft Jesu Priesters, und öffentlichen Lehrers der Mathematik auf der hohen Schule zu Pavia Abhandlung von den verbesserten Dioptrischen Fernröhren, aus den Sammlungen des Instituts zu Bologna

Von verbeß. Fernröhren. die erſte Größe im Vergleiche mit der zweyten
ſehr abnehmen, nämlich in dem umgekehrten
Verhältniſſe der Quadrate von den Oeffnungs-
breiten, weil die zweyte Größe nach Maaße der
itzt erwähnten Quadrate zunimmt. Hieraus
folget, daß (wie wir ſchon (75) gemeldet
haben) man beyden Fehlern vorzubiegen beſorgt
ſeyn müſſe; welches wir auch nunmehr vor-
nehmen.

9. § IV.
Wie den bisher erwähnten Fehlern
abzuhelfen ſey.

80. Wir haben dreyerley Fehler in der Be-
ſtimmung des Vereinigungspunkts bemerket: der
erſte rühret von der Dicke, und dem Zwiſchen-
raume der Gläſer her; der zweyte aus dem Un-
terſchiede der Straalenbrechung; und der dritte
endlich aus der Kugelfläche. Den erſten kön-
nen wir leicht gedulden, weil er nur das Bild
etwas gegen das Glas hinzu rücket, und keine
Undeutlichkeit (wenigſtens keine empfindliche)
verurſachet. Wie dem zweyten, der auch den
dritten ſo weit übertrifft, abzuhelfen ſey, hat
uns Herr Dollond gezeiget. Wir werden nun
von dieſen beyden der Ordnung nach handeln.

81. Aus dem 67ten Artikel lieget am Tage,
daß eine einzele G@aslinſe die Farbenzerſtreu-
ung aufzuheben untüchtig ſey: ſoll dieſe durch
zwey Gläſer vernichtet werden, ſo muß die For-
mel der Brenmweite (55) einerley Werth geben,
wenn man in derſelben für M und m jene Zahlen

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