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chem Flächeninhalt eine gleiche Garbenzahl gebunden
worden war, und daher jene des gedüngten Stückes
bicker, wie die des gebrachten waren, so gaben doch
fünfzig Garben des letztern, welches man für Saatkorn =
separirt hatte, zwey ein halb Malter Frucht im
Ausbrusch, wo man von dem, auf dem gedüngten
Stücke gezogenen, nur anderthalb Malter aus der
nämlichen Anzahl Garben erhielt. Doch ich
habe nicht nur nach zweymaliger Folge von Körnerfrucht, =
sondern auch nach Rüben, Möhren und Erdäpfeln, =
die man wenig oder gar nicht behackt, und
vom Unkraut gesäubert, sondern so ziemlich ihrem
Schicksale überlassen hatte, den Ertrag der gefolgten
Körnerfrucht verhältnißmäßig weit geringer, als bey
jenen auf Brachfelder bemerket, obschon zu den vorhin =
gedachten Früchten gedünget worden war; der
Grund hievon scheint mir vorzüglich der: weil bey
einer so nachläßigen Behandlungsart die obere Rinde
der Erde zu hart geblieben war, um den Einfluß der
Luft so sehr zu gewinnen, als solches bey der Brache
geschehen war.
§. 15.
Bestätigung dieses Satzes aus der neuen
Chymie.
Nach den Aufschlüssen, welche uns die neuere
Chymie gegeben hat, ist es erwiesen: daß der Koh=