Volltext : Proff, Karl: Neue Beytraege zur Befoerderung und Verbesserung der Land- und Forst-Kultur

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liches  Ereigniß,  das  nicht  blos  frommer  Wunsch
bleiben  wird,  wenn  der  Eifer  unserer  Landbewohner
nur  durch  einen  guten  Plan  geleitet  wird,  nicht  des
Versuchs  lohnen,  diesen  aufzustellen??  Will  man
e  die  Aussicht  nicht  so  weit  eröffnen,  und  solche  auf  die
Getraide=Produktion  beschränken,  —  würde  es  nicht
Glück  genug  für  unser  Herzogthum  seyn,  wenn  jährlich =
  27,777  Malter  Waitzen,  eben  soviel  Rocken
dann  44,444  Malter  Gerste  und  eben  soviel  Hafer
mehr  wie  vorhin,  nach  der  angegebenen  Proportion
erzeuget,  und  die  Abhängigkeit,  wodurch  das  Land
durch  seinen  der  Bevölkerung  unangemessenen  Getraide=Produktionsstand ¬
  versetzt  wird,  vermindert
wohl  gar  gehoben  würde??  *)
*)  Wenn  das  ganze  Land  nach  den  von  mir  dargestellten  mittelmäßigen =
  Resultaten  der  Wechselkultur  bewirthschaftet  würde, =
  so  könnte  dasselbe  keinen  Mangel  an  Getraide  haben.
Gemäß  der  Berechnung,  Seite  276,  bleiben  nach  Abzug  der
Wiesen  619,655  Morgen  zum  Körnerbau  übrig;  von  diesen
berechne  ich  die  Hälfte  oder  vier  Schläge  zur  Kultur  der
Futtergewächse,  die  andere  Hälfte  zum  eigentlichen  Getraidebau; ¬
  —  von  dieser  letztern  Hälfte  werden  zwey  Schläge
oder  ein  Viertel  des  Ganzen,  mit  Wintergetraide  (Waiken
oder  Roggen)  besäet.
Malter
1aggis  Morgen  mit  Winterkorn,  jeden  zu  5  Malter
geben  Ertrag
Bo
=Schlag  oder  64946  112  Morgen  werden  mit  Gerste =
  bestellt,  so  zur  Brodfrucht  dienen  kann=  der
Ertrag  des  Morgens  zu  8  Malter  giebt.  519652
zusammen  116927
            
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