Volltext : Proff, Karl: Neue Beytraege zur Befoerderung und Verbesserung der Land- und Forst-Kultur

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lichen  Eintheilungen  sind  zu  sieben,  neun  und  eilf
Koppeln.  Ich  will  eine  Fruchtfolge  von  jeder  Art
hersetzen:
a)  Eine  Wirthschaft  von  sieben  Schlägen:  1)
Brache  gedüngt,  2)  Roggen,  5)  Gerste,  4)  Haser, ¬
  5)  bis  7)  Weidekoppeln.
b)  Eine  Wirthschaft  von  neun  Koppeln:  1)  Brache, =
  2)  Waitzen,  3)  Gerste,  4)  Roggen  oder
Erbsen,  5)  Hafer,  6)  bis  9)  Weideschläge.
c)  Eine  Wirthschaft  mit  eilf  Schlägen:  1)  Voroder ¬
  Zähe=Brache,  2)  Waitzen,  3)  Gerste,  4)
Mittel=  oder  Mürbe=Brache,  5)  Roggen,  6)
Gerste,  7)  Hafer,  8)  bis  11)  Weideschläge.
Die  ursprüngliche  Einrichtung  beruht  auf  dem
richtig  kalkulirten  Grundsatze:  daß  der  Ackerbau  nicht
ohne  Dünger  bestehen,  dieser  nicht  ohne  Viehstand
erzeugt  werden  könne,  daß  man  mithin  vor  allem
die  Nahrung  für  das  Vieh  aufzubringen  suchen  müsse,
um  dem  übrigen  Acker  diesen  Dünger  zu  verschaffen,
und  in  diesem  Punkte  hat  sie  einen  Vorzug  vor  der
reinen  Dreyfelder=Wirthschaft,  welche  so  gut  als  gar
keine  Fütterungsmittel  für  das  Vieh  abwirft.  Allein
die  gedachten  beyden  Wirthschaften  gehen  doch  zur
Erhaltung  des  Princips  einen  sehr  weiren  Weg,  indem ¬
  sie  durch  die  Weide  einen  großen  Theil  Dünger
verlieren,  mithin  mit  weniger  Vieh  und  Stallfütterung =
  weiter  kommen  würden,  als  mit  einer  weit  grö=
            
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