Ufer des Meres.
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wasser, welches mit Erdtheilen sehr beladen ist, zum Meere
ab. Da es ziemlich schnell abfließt, so haben diese Theilchen ¬
nicht Zeit, sich zu setzen; sie werden damit fortgerissen,
bis dasselbe sich mit dem Wasser des Meeres vermischt.
Diese Vermischung geht alsdann vor sich, wenn dieses abebbet, ¬
und sich so weit verlaufen hat, daß das Landwasser
solches überwältigen kann. Das die Torftheilchen enthaltende ¬
Landwasser drängt alsdann das Seewasser fort, und vereinigt ¬
sich am Ende damit, indem das letztere sich mit der
Fluth wieder landwärts ergießt. Der kleinste Theil von dem
ausfließenden Landwasser kommt nach seinem Ausflusse gleich
ins Meer, und das meiste erst dann, wenn es sich mit dem
Seewasser verbunden hat, in dieser Vermischung mit der
Fluth zum Lande zurück kehrt, und mit der folgenden Ebbe
wirklich ins Meer abfließt. Das mit der Fluth landwärts
sich ergießende Seewasser enthält diese Theile, und oft in
solcher Menge, daß sie dem Wasser seine Durchsichtigkeit
benehmen. Da, wo nun das Wasser auf dem seichten
Grunde am ruhigsten stehen bleibt, ohne von anderen Ursachen ¬
in Bewegung gesetzt zu werden, setzen sich die Erdtheilchen ¬
am häufigsten ab. Es bleibt eln Schlamm zurück,
und der Boden wird nach und nach höher, fester, allmählig
über das Wasser erhoben, und geschickt, benutzt zu werden,
wenn er nemlich durch Dämme vor Ueberschwemmungen gesichert ¬
wird.
Die Küsten vergrößern sich durch den Schlamm, welchen ¬
das Meer auf den Boden absetzt, wodurch dieser allmählich =
erhöhet wird, nach einer längern und kürzern Reihe
von Jahren, und dehnen sich nach allen Seiten aus. So
lange das Wasser ihre Oberfläche noch eben deckt, dienen sie
mancherlei Meeresgeschöpfen und Pflanzen zum Aufenthalt.
Hier nähren sich der Nadelfisch, die Scholle, der Stichling,
der Krebs und ein ganzes Heer von Schaal= und anderen
Thieren, welche hier als Verfolger oder Verfolgte in buntem