Dritte Abth. Sechster Abschnitt.
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nung ist, daß er in dem Spanischen Gebiete Tarma entstehe, ¬
und daß sein Lauf von dem Dorfe Lagune, oder von
dem großen, See von Lauricocha, ungefähr unter 11 Graden
S. Br. seinen Anfang nehme. Von hier fließt er gegen
Süden, und lenkt sich unvermerkt nach Osten. Hernach
wendet er sich nordwärts bis zur Stadt Jaen, wo er eine
Beugung macht, und seinen Lauf gegen Osten fortsetzt, bis
er sich durch eine Mündung, deren Breite sich von dem
Aequator bis zu zwei Graden N. Br. erstreckt, in das
Atlantische Meer ergießt. Man schätzt die Länge des Flusses
von Lagune an bis ans Meer auf 825 Meilen.
R. U. Zingu. Tapajos. Madeira. Ukayale.
L. U. Paru. Parima. Jca.
Der Essequebo. Er entspringt in dem Caribanischen
Guiana oder der witden Küste, durchströmt, nachdem er
durch den Fluß Riponouni eine ansehnliche Verstärkung erhalten, ¬
das Holländische Guiana in einer fast nördlichen
Richtung, und fällt unter 12 Grad N. Br., etwa 12 Meilen ¬
südlich vom Cap Nassau ins Atlantische Meer. Seiner
Mündung, welche mit niedrigen Inseln und Untiefen angefüllt ¬
ist, giebt man eine Breite von drei Meilen.
L. U. Cajoni. Masserouni.
Der Magdalenenfluß, oder Rio grande. Er
scheint seinen Ursprung in dem Gebiete von Popajan zu haben, ¬
durchströmt Neugrenada und andere Theile von Terra
Firma in nördlicher Richtung, und fällt etwa um 11 Gr.
N. Br. in den Meerbusen von St. Martha.
R. U. Bogota. Casare.
L. U. Cauca.
Der Franziskusfluß. Sein Ursprung ist in Brasilien, ¬
welches Land er in einer nördlichen Richtung benetzt;
er wendet sich darauf ostwärts, und fällt etwa um der 10 Gr.
S. Br. ins Aethiopische Meer.
Der Silberfluß, oder die Parana. Er entspringt