Volltext : Otto, Johann Friedrich Wilhelm: System einer allgemeinen Hydrographie des Erdbodens

Zweite  Abth.  Zweiter  Abschnitt.
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Das  Weilbacher  Schwefelwasser  im  Mainzischen  1).
Das  Abacher  Wildbad  in  Bayern  2).
Der  Hasoda  Schwefelbrunnen  bei  Hildesheim.  Die
klare  kristallhelle  Quelle  giebt  in  jeder  Minute  nicht  weniger ¬
  als  25  Eimer,  und  diese  Wassermenge  ist  in  allen
Jahreszeiten  und  bei  jeder  Witterung  gleich.  Das  Wasser ¬
  ist  beträchtlich  kalt  3).
Das  Schwefelwasser  bei  Nenndorf  im  Schauenburgischen. ¬
  Es  ist  an  hepatischer  Luft,  so  wie  an  substantiellem ¬
  Schwefel  überaus  reichhaltig,  und  von  Brockmann ¬
  untersucht  4).
Das  Meinberger  Schwefelwasser  5).
Das  Limmerwasser  bei  Hannover.  Die  Quelle  liefert
in  vier  und  zwanzig  Stunden  14000  Kubikfuß  Wasser,
von  angenehmen  erquickendem  Geschmacke  6).
Die  Bäder  von  Baden  bei  Wien  1).
Asien  hat  sehr  viele  schwefelhaltige  Wasserquellen  aufzuweisen. =
  Unter  mehrern,  die  sich  am  Flusse  Surgut  befinden, ¬
  kommt  eine  in  zwei  bis  drei  Sprudeln  im  Grunde  aus
einer  aschenähnlichen  Erde  hervor.  Das  Wasser  enthält  viele
kalkige  Theile,  und  hat  einen  sehr  starken  Schwefelgeruch;
es  setzt  eine  weißliche  Materie  an  den  Schilfhalmen  reichlich
ab,  und  das  Moos,  welches  den  Pfuhl  umgiebt,  in  welchem
1)  Amburger  Versuche  mit  dem  Schwefelwasser  bei  Weilbach.
Maynz  1786.
2)  Ditrich's  Abhandl.  vom  Abacher  Wildbade.  Regensb.  1744.
3)  Meyers  Beschr.  des  Schwefelwassers  zü  Hasoda.  Hildesheim  1776.
4)  v.  Crell's  Beitr.  zu  den  chem.  Annalen,  III.  Th.  St.  4.  1788.
S.  447.
)  Westrumb  II.  B.  2.  Heft.  178.  Nr.  5.  S.  99.,  Nachrag,  S.  141
6)  v.  Crell's  Beitr.  2.  B.ke,  St.  S.
7)  Schenk,  von  den  Bädern  der  Stadt  Baden.  Wien  1791.
            
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